Bücher des Monats November: Die Berlinreise von Hanns-Josef Ortheil und Besser leben ohne Plastik von Anneliese Bunk & Nadine Schubert

Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise, Luchterhand Literaturverlag (2014)

1964 reist der junge Hanns-Josef mit seinem Vater nach Berlin. Er ist ganz gespannt auf „die“ Stadt, in der seine Eltern während des Krieges gelebt haben. Er schreibt sich bereits damals alles auf, und aus den Notizen macht er seinem Vater zu Weihnachten ein „Reisetagebuch“. Seiner Mutter schickt er Postkarten aus Berlin. Jahre später findet Hanns-Josef, mittlerweile Literaturprofessor, diese Sachen bei seinen Eltern wieder und macht daraus einen Roman. Die Eindrücke eines 12-Jährigen über die Fahrt, das Leben in Berlin und die Menschen werden zu einem gelungenen Buch, in dem er auch seine Kindheit verarbeitet.

Oft ist es so, dass einem beim Stöbern oder Aufräumen Sachen aus der Kindheit in die Hände fallen, und schon ist sie wieder da – die Erinnerung. Längst weg und doch so nah. Was lag bei ihm näher, als daraus ein Buch zu machen. Vielleicht sollten wir auch einmal unsere Poesiealben herausholen oder alte Fotos schauen. Wer Lust und Muße hat, kann daraus auch ein Buch machen. Einfach so zum Spaß. Oder ihr bestellt euch dieses Buch - es ist wirklich ein Lesevergnügen! Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand

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Titel Anneliese Bunk & Nadine Schubert-Besser leben ohne Plastik

Anneliese Bunk & Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik, OEKOM (2016)

Plastik im Meer, Plastik in uns Menschen, überall ist Plastik. Aus dem Segen der Erfindung ist ein Fluch geworden – und es ist nicht so einfach, davon loszukommen. Dieses Buch enthält Tipps und Rezepte, die zeigen, wie es anders geht. Der Ratgeber führt einen aber auch in das Thema ein und macht viele Vorschläge, wie es anders gehen kann. Nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern einfach und sachlich werden die Dinge erklärt.

Die Zutaten für die Rezepte sind fast immer schon im Haushalt vorhanden oder schnell beschafft. So kann jede*r sein Verhalten überdenken und vielleicht (und hoffentlich) verändern. Neugierde wird definitiv geweckt und beim Lesen habe ich oft gedacht: „Wie einfach, hätte ich auch selbst drauf kommen können“ oder „Das hat meine Oma doch auch so gemacht“. Es ist nicht einfach, in unserer Gesellschaft ohne Plastik zu leben. Aber wir lernen immer noch dazu, und Ausprobieren macht ja auch Spaß. Marita Fitzke, kfd-Diözesanvorstand

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Hinweis:
Mit Ihrer Bestellung über den oben stehenden Link können Sie den Diözesanverband bei der Umsetzung aktueller Projekte finanziell unterstützen. Am Jahresende beschließt der Diözesanvorstand, für welches Projekt das mit Ihrer Hilfe erzielte Geld eingesetzt wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier

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